Partikelfilter werden wieder gefördert Autofahrer sichern sich beim Umrüsten dieses Jahr einen staatlichen Zuschuss

Mal eben mit dem Auto die Kinder in die Schule bringen oder zum Bäcker fahren - für Besitzer alter Dieselfahrzeuge wird das in vielen Städten bald zum Problem. Grund sind die Umweltzonen, die vor allem die Innenstädte von zu hoher Feinstaubbelastung befreien sollen. In der Landeshauptstadt Stuttgart ist seit dem 1. Januar 2012 die so genannte dritte Stufe der Umweltzone in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt gilt auch hier ein Fahrverbot für Fahrzeuge mit einer gelben Umweltplakette. Auch in anderen Städten wie Herrenberg, Ludwigsburg, Leonberg, Reutlingen oder Tübingen gelten ab 2012 neue Fahrverbote in den Umweltzonen.

Doch für die Besitzer alter Dieselfahrzeuge gibt es auch gute Nachrichten. In diesem Jahr erhalten Autofahrer, die ihr Fahrzeug mit einem Rußpartikelfilter ausstatten lassen einen Zuschuss von bis zu 330 Euro vom Staat. "Wir können all unseren Kunden empfehlen, jetzt einen Termin zum Umrüsten zu vereinbaren", sagt Alec Reiff, Leiter Fachhandel bei REIFF Reifen und Autotechnik. "Wer gleich am Jahresanfang sein Fahrzeug umrüsten lässt, stellt nicht nur sicher, dass noch ausreichend Fördermittel vorhanden sind, sondern kann dann auch wieder in die Zentren der Großstädte fahren."

Begrenzt ist das Förderprogramm von bis zu 330 Euro pro nach gerüstetem Rußpartikelfilter bis zum 31. Dezember 2012. Mit den im Haushaltsjahr 2012 eingeplanten 30 Millionen Euro Fördergelder lassen sich insgesamt 90.000 Nachrüstungen finanzieren. Das heißt für alle Autofahrer: Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Denn nur wer sein Auto rechtzeitig mit einem Partikelfilter nachrüstet hat die Chance, einen Anteil aus dem Fördertopf zu erhalten.

Wer sich den vollen staatlichen Zuschuss sichern will, sollte sein Auto bald mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lassen und anschließend einen entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ausfüllen. Fachwerkstätten wie REIFF Reifen und Autotechnik helfen bei der entsprechenden Antragsstellung. Wichtig ist auch, dass der Partikelfilter nach dem Einbau in den Fahrzeugschein eingetragen wird. Das erledigt die zuständige Zulassungsbehörde bei Vorlage einer entsprechenden Bestätigung der Werkstatt.



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