Mängel an Bereifung und Bremsen sind häufig Ursache für Unfälle mit Personenschäden

Reutlingen, 09.12.2013 In seiner aktuellen Bilanz für das Jahr 2012 stellt das Statistische Bundesamt fest: Technische Mängel an Bremsen und Reifen sind häufige Ursache von Unfällen mit Personenschäden. So sind von insgesamt 39.148 Unfällen mit Personenschäden 3.726 Unfälle auf technische Mängel zurückzuführen. Dabei war die Bereifung in 1.117 Fällen und mangelhafte Bremsen in 633 Fällen Auslöser für Unfälle mit Personenschäden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das in beiden Bereichen eine deutliche Zunahme.

Anders hingegen zeigen sich die Ergebnisse der Prüfgesellschaft KÜS. Bei der Hauptuntersuchung traten Mängel an Bremsbelegen häufiger auf, als Mängel an Reifen. Die Mängel bei Reifen sind hier insbesondere auf Alterungsrisse und mangelnde Profiltiefe zurückzuführen. In einer Vielzahl an Fällen sind zudem eine nicht ausreichende Profiltiefe sowie eine nicht für das Fahrzeug zugelassene Größe, Bauart oder Kennzeichnung der Reifen ausschlaggebend für Beanstandungen. Bei den Bremsen hingegen werden insbesondere Bremstrommeln und Bremsscheiben sowie Bremsbeläge kritisiert.

Der Zusammenhang zwischen mangelhaften Bremsen sowie Reifen und dem Unfallgeschehen auf den Straßen lässt sich eindeutig herleiten. So empfiehlt auch der Bundesgeschäftsführer der KÜS, Peter Schuler, dringend eine regelmäßige Kontrolle des Fahrzeugs, insbesondere der Reifen und Bremsanlagen, und verweist dabei auf die Fachbetriebe des Reifenhandels und des Kfz-Gewerbes.



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